Mittwoch, 17. April 2013

Talisman, Glücksbringer oder Tierpüppchen

... sollte wohl jeder haben. Sie sind schnell genäht, man kann sie gut verschenken und so schnell und unkompliziert vielleicht jemanden eine Freude machen. Ja, nun muß ich mich doch outen, denn gesehen habe ich vor ein paar Tagen einen hübschen Glücksbringer bei Petruschka. Das hatte mir gefallen. Gleich fiel mir auch ein, dass ich so was seit 2010 auf dem Schirm habe. Also alle Erinnerungen aktiviert. Das Modemagazin rausgesucht und losgenäht. Hier und hier  ist die Anleitung. Mit dem Schnittmuster könnte ich aushelfen. Einfach email schreiben.
Ich habe hier Erwin Bär und Gitta Langhals gewerkelt und weiß auch schon wo sie demnächst hinwandern.
Und nun noch was Wissenswertes, in Kurzfassung.Es kam im letzten Post die Frage auf, was ist überhaupt Gobelin? Man bezeichnet auch feine handgefertigte Stickereien als Gobelins. Mir geht es beim Begriff Gobelin um den Stoff, den man auch als Jacquard kennt. Tolle Muster kennzeichnen den Stoff. Diese Motive sind nicht aufgedruckt, sondern eingewebt. Der Fachmann sagt Einwirken oder Durchwirken. Es sieht fast wie von Hand gestickt aus. Diese Technik wurde zum Beispiel zur Herstellung von gewebten Wandbildern genutzt.
Die Herstellungsart macht den Stoff strapazierfähig und gibt ihm einen edlen Touch.
Anwendung findet der Gobelin vorwiegend in hochwertiger Innenraumausstattung, für Stuhlbezüge oder Sofaüberwürfe. Er lässt sich gut mit der normalen Nähmaschine verarbeiten und eignet sich hervorragend für Taschen und Kleidung, wie Westen, Jacken und Mäntel.
Übrigens habe ich auch soeben nachgelesen, dass die Bildwirkerei eine der ältesten Handwerkskünste der Menschheit ist. Unzählige historische Funde belegen, dass bereits die alten Ägypter Gobelins als Grabbeigabe nutzten. Im Mittelalter waren sie in Europa als Wandbilder beliebt.
Und ich mag Gobelinstoffe für Taschen sehr . Habe aber auch schon tolle Jacken davon genäht. Im Internet kann man eine Vielzahl verschiedener Gobelinstoffe finden. Da gibt es Rosenmuster, oder Pferdebilder oder Vintage.Look oder, oder, oder . Eine einfache Tasche ist da schnell genäht. Und die Schulterbeutel (mehr lang als breit) gehen doch immer und die haben auch noch den „meine-schon-lange-Lieblingstasche“-Look bzw. den beliebten Used-Look. Als Henkel Gurtband, geflochtene Kordel, geflochtene Streifen aus Leinen oder ähnliches.
So weit so gut. Ein Dankeschön an alle, die hier mitlesen und kommentieren. Es freut mich sehr.
Liebe Grüße und  noch eine schöne Woche, anngles.

Sonntag, 14. April 2013

Da war er wieder...

... dieser schöne Gobelin im Vintage- Look. Ja was sollte ich tun. Mir gefällt das Design so gut. Ich habe ihn gesehen, bestellt,.... , Paket erhalten, ausgepackt und .... ja ach erstmal gefreut.
Und dann hat meine Schere schon fast von selbst den Zuschnitt erledigt. Also habe ich hintereinander diese Sachen genäht. Einen Shopper mit Innentasche. Ist das Muster nicht toll.


Auch eine Schultertasche ist dabei entstanden.



Und schließlich musste es noch ein Zierkissen sein.









Aus dem Rest meines "Kaffeekannen"-Stoffes habe ich diese Topflappen genäht. Kann man immer brauchen.
Jetzt wünsche ich allen noch einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße, anngles.


Donnerstag, 11. April 2013

Kurze Osternachlese

Ja, wie allerorten gibt es jetzt auch bei mir noch ein paar  klitzekleine Ostersachen. Schon seit Monaten (eher etwas länger) möchte ich dieses kleine Häuschen nähen. Nun endlich ist es gelungen, samt Bewohner.
So kleine Herzchen nähe ich auch immer wieder gern. Die gehen immer. Und ich hänge gern mal eins an Geburtstagsgeschenke mit dran.
Zwei Mug Rugs und diese kleine Schürze (Muster ist von Sulky) im Vintage- Look haben ihre Besitzer erreicht.

         

                                                 Buh, nein ich komm heut mit der Bilderverteilung nicht klar. Aber ich lass´ es jetzt so ( ein genialer Spruch).
Die Oster- AMCs haben alle ihr Ziel erreicht.
Ach ja, dieses kleine Osterdeckchen habe ich noch aus den letzten Reststückchen noch genäht. Nichts spektakuläres also. Aber es wurde doch gebraucht und war im Einsatz.                                  
Hier rechts im Bild , oho nein ich wollte keine Reportage schreiben, aber dennoch bleibt es bei      rechts im Bild, habe ich erstmals Wachstuch verarbeitet. Und ich muß zugeben, trotz anfänglicher Skepsis, 
es läßt sich gut nähen. Und der erste Versuch war nun dieses Brotkörbchen. Ja, es ist sicher noch ausbaufähig.
Allen Lesern wünsche ich noch eine schöne Restwoche mit hoffentlich viel Sonne.

Liebe Grüße, anngles.